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Wasserwerkstrasse 129
8037 Zürich, Schweiz


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Empfangsgebäude der Maternité des CHUV

 


Das bestehende Eingangsgebäude aus den Sechzigerjahren wird durch ein neues Gebäude ersetzt, damit eine grosszügige Eingangshalle und eine übersichtliche Ankunftssituation entsteht. Das neue Gebäude kann in einer späteren Etappe mit zwei zusätzlichen Obergeschossen aufgestockt werden.

 

 

 

Die Besucher werden von einem 5 m tiefen  Vordach empfangen und gelangen über eine Karusselltüre in die Eingangshalle. In der Eingangshalle gibt es neben dem zentralen Empfangsdesk, eine Cafétéria, einen Patienteninformationsbereich, eine Spielinsel und zwei Ruhebereiche für die werdenden Väter. Der Boden besteht aus hellen Terrazzoplatten, die Wände aus Eichenfurnier und die Decke aus weissem Streckmetall.

 

Damit sie bei laufendem Spitalbetrieb auf das bestehende Sockelgeschoss montiert werden kann, wird die Tragstruktur aus leichten vorfabrizierten Lochstegträgern und runden Stahlstützen konstruiert. 

 

Im Dezember 2016 wurde der Ausführungskredit bewilligt, die Realisierung beginnt im Früjahr 2018 und dauert ca. 14 Monate.

Sanierung Geschäftshaus Hohlstrasse 612 in Zürich Altstetten

Das Geschäftshaus aus dem Jahre 1962 wird erneuert, damit es den heutigen Anforderungen bezüglich Raumnutzung und Energieverbrauch entsprechen kann. Das für die Fassade prägende Brüstungsband bleibt erhalten, die Dämmstärke von 4 cm auf 22 cm erhöht. Das Fensterband mit den Stützenverkleidungen aus Faserzement wird neu interpretiert. Die Fenstereinteilung wird vereinfacht, damit die Raumgrössen im Innern flexibler unterteilt werden können. Ein neues Attikageschoss kann zusätzliche Büro- oder Wohnnutzungen aufnehmen.

Das Haustechnikkonzept, welches in Zusammenarbeit mit den Firmen raumanzug GmbH und elprom partner AG erarbeitet wurde, sieht vor das Gebäude nach der Sanierung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zu heizen und zu kühlen. Für die Lüftung ist ein System mit Verbundlüftern vorgesehen, damit auf horizontale Lüftungsrohre verzichtet werden kann. Die Erschliessungskerne werden mit zusätzlichen Sanitärräumen und einem begehbaren Leitungsschacht ergänzt. Die Ausführung ist für 2018 vorgesehen.

Haus Nguyen in Belmont-sur-Lausanne

Das bestehende Wohnhaus aus den sechziger Jahren im Lausanner Vorort Belmont wurde um ein Geschoss aufgestockt, wärmegedämmt und mit einer neuen textilen Gebäudehülle eingekleidet. Die Aufstockung und die Wärmedämmung des bestehenden Gebäudes wurden mit einer einfachen und filigranen Holzkonstruktion realisiert. Zwischen dem inneren beheizten Baukörper und der textilen Gebäudehülle ist eine grosse Veranda mit Aufenthaltsbereichen auf drei verschiedenen Ebenen entstanden. Der oberste Bereich der Veranda bietet eine schöne Aussicht auf den Genfersee. Im Innern wurde über der bestehenden Familienwohnung eine zusätzliche Wohnung geschaffen, welche den Splitlevel des bestehenden Gebäudes übernimmt. Das textile netzartige Fassadenmaterial, welches sonst bei Tennisplätzen oder Industriehallen verwendet wird, integriert sich dank seiner dunkelgrünen Farbe in die verwachsenen Umgebung und gibt dem Haus eine gewisse Leichtigkeit.

Optikergeschäft Augenwerk in Bern

Zum 20. jährigen Jubiläum wurde das Optikergeschäft Augenwerk an der Marktgasse 52 in Bern neu gestaltet. Die Zwischenwände aus Backstein und der alte Klözliparkett wurden demontiert, um Platz für einen neuen grosszügigen Raum für den Laden zu machen. Die Materialien und Motive entsprechen dem bestehenden Gebäude in der Altstadt von Stadt Bern. Die zwei Hauptelemente sind ein neues Fischgrätparkett aus Eiche und eine Wandverkleidung mit Holzelementen, die an alte Holzkassetten erinnern. Die Wandverkleidung übernimmt verschiedene Funktionen: Präsentationsfläche für Brillen, Unterlage für Spiegel und Schrank für Lagerung von Produkten. Die beiden Verkaufstheken sind mit farbig lackierten Stahlblechen eingekleidet und haben eine Abdeckung aus Kastanienholz. Der Umbau sollte eine Stimmung erzeugen, welche an Wohnräume erinnert, wie sie in der Altstadt von Bern zu finden sind.

Dorferweiterung Uettligen West

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für die Gemeinde Wohlen bei Bern und die betroffenen Grundeigentümer wurde geprüft, wie der westliche Dorfteil von Uettligen sanft verdichtet und erweitert werden kann. Es soll dringend benötigter Wohnraum für ältere Bewohner geschaffen werden, damit die Senioren in der Gemeinde bleiben können und Wohnraum für Familien frei wird. Durch die Verdichtung soll auch die sehr gute Infrastruktur von Uettligen mit Post, Coop und Landi längerfristig gesichert werden.

In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Dominique Uldry, dem Landschaftsarchitekten Maurus Schifferli und den Verkehrsingenieuren von WAM wurden Szenarien für die Siedlungsentwicklung erarbeitet und am Fenster zur Öffentlichkeit mit 250 Bewohnern von Uettligen diskutiert. Im nächsten Schritt wird eine Zonenplanänderung und eine Überbauungsordnung erarbeitet.

Ärztliches Gesundheitszentrum Burgdorf

Eine Gruppe von 7 Hausärzten, Kinderärzten, Psychiatern und Physiotherapeuten hat an der Poststrasse 9 in Burgdorf auf drei Etagen und 1'000 m2 das ärztliche Gesundheitszentrum Kurwerk gegründet. Die zentrale Lage beim Bahnhof ist sowohl für die Kunden, wie auch für die Mitarbeiter von Vorteil. Das denkmalgeschützte Gebäude aus den 50er Jahren wurde unter Begleitung der Denkmalpflege des Kantons Bern sanft umgebaut. Es wurden typische Materialien und Detailierungen aus den 50er Jahren aufgenommen, wie das Klötzliparkett und die filigrane Metallkonstruktionen aus Rundstahl für Tische und Fensterbänke.Vom Beginn der Planung bis zur Inbetriebnahme standen nur zehn Monate zur Verfügung.

Entwicklung Bucherareal Burgdorf

Die Basler Pensionskasse Stiftung Abendrot hat per Januar 2012 die ehemalige Wollzwirnerei Bucher & Co. AG mit folgenden Zielen übernommen:  Das im Zentrum der Stadt Burgdorf gelegene Areal soll mittelfristig so umgenutzt und verdichtet werden, dass ein gut durchmischter, lebendiger Ort für Wohnen, Arbeiten, Quartierinfrastruktur, Kultur und Freizeit entsteht. Die historische Bausubstanz bleibt erhalten, die Gebäude werden stilgerecht und zugleich energetisch saniert. Unschöne jüngere Anbauten werden entfernt. Gezielt platzierte Neubautrakte sowie attraktive gemeinschaftliche und öffentlich zugängliche Aussenräume werden die Bebauung zu einem stimmigen Ensemble ergänzen. Wir erarbeiten zusammen mit der Panorama AG aus Bern in einem partizipativen Prozess bis 2015 die Überbauungsordnung. 

Umbau Wohnhaus in Zürich Wipkingen

Eine Baugruppe mit 6 Parteien hat zum Kauf des Wohnhauses eine kleine Wohnbaugenossenschaft gegründet. Das Haus aus dem Jahre 1934 bestand aus vier Etagen mit je drei Kleinwohnungen. Im 1. und 2. Obergeschoss werden zwei der drei Wohnungen zusammengeschlossen, damit vier Wohnungen von 55 bis 90 m2 entstehen. Im Erdgeschoss und im Dachgeschoss wird die ganze Etage zu einer Familienwohnung mit 140 m2 zusammengelegt. Damit die Wohnungsmieten möglichst tief bleiben, werden im ersten Umbauschritt nur das Gebäudeinnere und die Küchen und die Böden erneuert. Um den Preis der Küchen tief zu halten und dennoch eine eigenständige Gestaltung zu ermöglichen, wurde das Innere der Möbel von IKEA und die Fronten vom Schreiner produziert. Die Gebäudehülle und die Badezimmer werden in späteren Sanierungsetappen in ein paar Jahren erneuert.

Haus Faraday

Das Haus befindet sich an der unteren Jurastrasse in Bern in in unmittelbarer Nähe der Aare. Das Haus übernimmt die punktuelle Struktur des Quartieres und entwickelt sich auf 80 m2 Bodenfläche in die Höhe wie ein kleiner Turm. Das Gebäudeinnere ist in zwei Wohnungen mit je zwei Stockwerken gegliedert. Das Gebäude ist vom Sockel bis zum First mit Kupferwellblech überzogen. Das Kupfer hat sich innert Jahresfrist ins Dunkelbraun gewandelt und wird sich weiter wandeln.